Spitzbergen

Dieses Mal trifft der Blog-Name „Hildegard und Franz opp joeck – mit Leoni um die Welt“ nicht ganz zu, denn Leoni steht einsam und verlassen zu Hause in der angemieteten Garage. Hildegard und ich sind ohne unseren treuen und langjährigen Begleiter unterwegs. Bei der Geographischen Reisegesellschaft haben wir einen 19-tägigen Segeltörn rund um die Hauptinsel von Spitzbergen gebucht. Unser Schiff, die gecharterte Arctica II, ist mit etwa 20 m Länge sehr überschaubar und hat gerade mal Platz für drei Mann Besatzung und 9 Passagiere. Zimmerservice und Rundumversorgung gibt es nicht. Alle anstehenden Arbeiten wie Kochen, Abwaschen und Saubermachen sind reihum von allen zu erledigen. Unser sehr fähiger Reiseleiter ist Rolf Stange, ein ausgewiesener Spitzbergen-Experte.

Unsere Route rund um Spitzbergen
Longyearbyen
Unser Segelschiff, die Arctica II
Blick vom Knuvlen auf Trygghamna

Am Nachmittag des 4. August verlassen wir den Hafen von Longyearbyen und beginnen unsere Tour. Es folgen knapp drei außerordentlich ereignisreiche Wochen mit Tageslicht rund um die Uhr. Schließlich befinden wir uns zurzeit hier oben im hohen Norden im Reich der Mitternachtssonne. In der Regel machen wir mit dem Zodiac täglich zwei ausgiebige Landausflüge, bei denen wir jeweils mehrere Stunden die Gegend durchstreifen und dabei oft Hügel oder Anhöhen besteigen. Denn von oben kommt die sehr abwechslungsreiche und eindrucksvolle Landschaft immer besonders gut zur Geltung. Unsere meistens zwei Begleiter haben bei allen Landgängen Gewehre dabei, denn Eisbären können überall und jederzeit auftauchen. Und mit Eisbären ist nicht zu spaßen. Schon vor vielen Jahren haben wir auf Grönland von den Eskimos folgende Regel gelernt: Wenn sich Mensch und Eisbär in freier Natur begegnen, muss einer von beiden sterben. Es gilt also, vorsichtig zu sein.

Die erste spannende Begegnung mit der arktischen Tierwelt haben wir in Poolepynten auf Prins Karls Forland. Hier treffen wir zum ersten Mal überhaupt auf Walrosse. Diese gewaltigen Tiere waren früher in der Arktis fast allgegenwärtig, wurden dann aber bis an den Rand der Ausrottung bejagt. Seitdem sie unter Schutz stehen, erholen sich die Bestände wieder, wenn auch nur langsam. In Poolepynten sind relativ zuverlässig Walrosse anzutreffen. Eine vielleicht 20-köpfige Gruppe liegt am Strand, und einige Exemplare tummeln sich im Wasser. Wir positionieren uns am Ufer und beobachten die Tiere aus einiger Entfernung. Dabei verhalten wir uns ganz ruhig. Und ganz wie erwartet kommen die Walrosse im Wasser immer näher an uns heran, bis auf wenige Meter Entfernung. Sie sind generell extrem neugierig, was beim Zusammentreffen mit Menschen in der Regel nicht zu ihrem Vorteil war und die Jagd auf sie sehr erleichterte. Irgendwann wird es den Walrossen langweilig, und sie entfernen sich wieder.

Walrosse in Poolepynten
Neugierig kommen die Walrosse immer näher.
Walrossbulle

Auf dem weiteren Weg in den Nordwesten von Spitzbergen lernen wir ständig neue und immer wunderschöne und völlig menschenleere Berg- und Gletscherwelten kennen. Das Wetter zeigt sich von einer überraschend freundlichen Seite. Es herrscht weitgehend Windstille, die Sonne scheint, und die Temperaturen bewegen sich bei angenehmen 5 bis 10 Grad. Im phantastisch gelegenen Ny-Ålesund, der nördlichsten Siedlung auf Spitzbergen, treffen wir zum letzten Mal für zwei Wochen auf Ausläufer der Zivilisation. Danach gibt es bis Barentsburg ausschließlich Natur und Einsamkeit, nur ab und zu unterbrochen durch meist unansehnliche, verfallene Relikte aus der Epoche der Jäger und Walfänger.

Ny-Ålesund
Landgang am Aavatsmarkbreen
In der Hamburgbukta
Im Magdalenefjord

Die Tierwelt ist für uns überraschend wenig präsent. Zwar gibt es wie schon beschrieben Walrosse und Eisbären, dazu Rentiere und Polarfüchse, verschiedene Walarten, Bart- und Sattelrobben, Breitschnabellummen und viele andere Seevögel, aber deren Häufigkeit hält sich mit Ausnahme der Breitschnabellummen doch sehr in Grenzen. So sehen wir beispielsweise in fast drei Wochen nur genau 6 Wale, zwei Belugas, drei Finnwale und einen Grönlandwal. Robben lassen sich nur ganz ab und zu blicken, und wenn, dann in quasi homöopathischen Dosen. Das war bei unserem Besuch in der Antarktis vor ein paar Jahren, speziell in Südgeorgien, völlig anders. Da kamen die lokalen Tierarten wie Robben, Seeelefanten und Pinguine zu hunderten und tausenden vor. In geradezu unvorstellbaren Mengen. Wale waren ebenfalls häufiger zu beobachten als jetzt hier oben in der Arktis, wenn auch nicht so übermäßig oft. Die industrielle Jagd hat sie auf der ganzen Welt dramatisch dezimiert.

Vor der Abbruchkante des Blomstrandbreen im Kongsfjord
Fjordlandschaft im Nordwesten Spitzbergens (1)
Fjordlandschaft im Nordwesten Spitzbergens (2)
Fjordlandschaft im Nordwesten Spitzbergens (3)
Thorshühnchen
Bartrobbe

Der Raud­fjord gilt als einer der schöns­ten Fjor­de Spitz­ber­gens. Schrof­fe Berge und Glet­scher auf der westlichen, etwas we­ni­ger schrof­fe Berge und zu­min­dest teil­wei­se eis­frei­es Land auf der östlichen Seite. Vormittags tuckern wir an der felsigen Westseite mit ihren vielen Gletschern entlang, und am Nachmittag landen wir am flachen Ostufer an. Es folgt eine vierstündige Wanderung den zumindest von unserem Reiseleiter Rolf so genannten „Puddingberg“ hoch. Von oben genießen wir bei strahlendem Sonnenschein phantastische Ausblicke auf die grandiose Landschaft.

Aufstieg auf den „Puddingberg“
Grandiose Aussicht über den Raudfjord
Stengelloses Leimkraut

Bei fast jedem Landgang sind wir entsetzt über das Treibgut, das viele Uferbereiche fast flächendeckend verunstaltet. Neben ungeheuren Mengen von aus Sibirien stammendem Treibholz findet sich vor allem Plastikmüll in allen Formen, Farben und Größen. Und das hier, quasi am Ende der Welt, fernab jeder Besiedlung. Es ist ganz einfach erschreckend. Als besonders kritisch zu bewerten sind Netze und Taue, die offenbar von Fischereibooten stammen und wohl kaum alle unbeabsichtigt „verloren gegangen“ sind. Immer wieder starten wir aufs Neue Aufräumaktionen und bringen vor allem die gefundenen Netze an Bord unseres Schiffes, wo sich dieses Material im Laufe unserer Reise immer weiter ansammelt und unsere Bewegungsfreiheit einschränkt. Nach der Rückkehr in den Hafen von Longyearbyen wird es dann in dafür vorgesehene Container entsorgt.

Typischer vermüllter Strandabschnitt in Nordaustland

Unter Se­geln geht es bei ziemlichem Seegang über den 80. Brei­ten­grad und um Verlegenhuken herum. Kurz darauf er­rei­chen wir den Sorgfjord und gehen am Eolusneset an Land. Das schöne Wetter liegt erst einmal hinter uns. Der land­schaft­li­che Kon­trast des po­lar­wüs­ten­haft kar­gen, weit­läu­fi­gen Lan­des um das Eo­lus­ne­set herum gegenüber dem vergleichsweise vegetationsreichen Gebiet weiter westlich, aus dem wir gekommen sind, ist be­ein­dru­ckend. Eine alte Trapperhütte und ein vergleichsweise großer Friedhof zeugen von der entbehrungsreichen Vergangenheit und passen sich gut in die triste Umgebung ein. Beim Blick in die Hütte sind wir erschüttert darüber, wie primitiv das Innere aussieht. Hier den dunklen arktischen Winter zu verbringen, erscheint uns geradezu unvorstellbar. Und doch haben immer wieder Menschen dieses Schicksal auf sich genommen, überwiegend Männer, aber eben manchmal auch Frauen.

Trapperhütte am Eolusneset
Gräberfeld am Eolusneset

Weiter geht es die Hinlopen-Straße entlang nach Süden zum Murchisonfjord. Vor der heute ungenutzten schwedisch-finnischen Forschungsstation Kinnvika aus dem Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957–1958 gehen wir vor Anker. Die Station wirkt mit ihren vielen Gebäuden wie ein regelrechtes Dorf, sehr ungewöhnlich für Spitzbergen.

Zurzeit ungenutzte schwedisch-finnische Forschungsstation Kinnvika

Das Wetter in der nördlichen Hinlopenstraße zeigt sich von einer eher un­freund­li­chen Seite, so dass wir zügig das Weite su­chen und das Alkefjellet mit seiner ge­wal­ti­gen Ko­lo­ni­e von Dickschnabellummen an der Ostküste der Hauptinsel Spitzbergens ansteuern. Ich schätze die Anzahl der Vögel auf vielleicht 100.000. Es ist ein überwältigendes Spektakel. Das Wetter hat sich wieder etwas gebessert, und die See hat sich beruhigt.

In der Hinlopenstraße bei rauer See
Die Ostküste der Hauptinsel Spitzbergens
Das Alkefjellet, die Heimat zehntausender Dickschnabellummen
Dicht gedrängte Dickschnabellummen am Alkefjellet

Am nächsten Tag starten wir Richtung Osten, wo irgendwo die Eiskante auf uns wartet. Bis hoch zum Nordpol nur noch Eis: Treibeis, Eisberge, Eisschollen in allen For­men, Far­ben und Grö­ßen. Fan­tas­tisch schön! Einzelne Sattelrobben plansch­en im Was­ser, und sogar ein sel­te­ner Grönlandwal lässt sich für einen Au­gen­blick sehen. Nur die erhofften Eisbären machen sich weiterhin rar. Bisher haben wir nur ein einziges Exemplar zu Gesicht bekommen, allerdings nur aus relativ großer, fotografisch gesehen sehr unbefriedigender Entfernung.

An der Eiskante
Walrosse auf Eisscholle
Grönlandwal

Der Grönlandwal ist der einzige Wal, der sich ausschließlich in arktischen Gewässern aufhält. Er kann bis zu 18 Meter lang und bis zu 100 Tonnen schwer werden. Männchen sind etwas kleiner und wesentlich leichter. Der Grönlandwal hat als einziger Wal keine Rückenflosse, da diese bei seiner Lebensweise im bzw. unter dem Eis nur hinderlich sein würde. Er kann bis zu 200 Jahre alt werden und war wegen seiner Langsamkeit eine sehr beliebte Beute der Walfänger. Dies führte fast zu seiner Ausrottung. Im Jahr 1931 wurde der Grönlandwal als weltweit erste Wildtierart überhaupt vom Völkerbund unter Schutz gestellt. Durch Schutzmaßnahmen nehmen die noch sehr geringen Bestände langsam wieder zu. Weltweit gibt es schätzungsweise inzwischen wieder zwischen 5.000 und 8.000 Grönlandwale. Sichtungen sind jedoch vergleichsweise selten. Wir haben somit ausgesprochenes Glück gehabt.

In der Tundra auf Barentsøya
Rentierherde auf Barentsøya
Die Rentiere auf Spitzbergen haben kürzere Beine und wirken gedrungener als ihre Artgenossen auf dem europäischen Festland.

Der gut 50 km lange Freemansund ermöglicht die Durchfahrt zwischen den großen Inseln Barentsøya im Norden und Edgeøya im Süden. Nach zwei Landgängen auf Barentsøya geht es weiter in den Freemansund hinein. Und kurz darauf wird das schon lange bestehende Eisbären-Defizit eindrucksvoll behoben. Zunächst entdecken wir einen einzelnen Eisbären, der aber nicht etwa am Ufer entlangläuft, sondern hoch oben im Berg herumklettert, schließlich den Bergkamm erreicht und auf dessen Rückseite verschwindet. Kurz darauf sehen wir drei weitere einzelne Bären, allerdings alle ziemlich weit weg.

Per Funk erhalten wir von einem entgegenkommenden Schiff die Info, dass ein Stück weiter eine Bärenmutter mit zwei Jungen im Hang liegt. Ein paar Minuten später finden wir diese Bärenfamilie tatsächlich schlafend nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Unser Skipper tastet sich ganz nah ans Ufer heran und wirft Anker. Passagiere und Besatzung nehmen die ihnen am günstigsten erscheinende Beobachtungs- und Fotoposition ein, und wir alle warten. Und warten. Doch nichts passiert. Irgendwann, nach weit über einer Stunde, steht die Bärenmutter auf und marschiert zum Ufer, genau auf uns zu. Die beiden Jungen folgen notgedrungen. Somit hat sich das Warten definitiv gelohnt. Unser Skipper lichtet den Anker und folgt der Eisbärenfamilie, die kilometerweit immer brav am Strand entlang trottet. Wir immer dicht dabei. Es ist einfach nur toll.

Eisbärenmutter mit zwei Jungen (1)
Eisbärenmutter mit zwei Jungen (2)

Etwas später wird noch ein weiterer Bär gesichtet, so dass wir heute auf insgesamt 8 Eisbären kommen. Alle auf der linken Seite des Freemansunds, also auf Edgeøya. Wir übernachten in der Diskobukta an der Westseite dieser großen Insel.

Am nächsten Morgen herrscht leichtes Schneetreiben. Am Ufer halten sich unabhängig voneinander drei einzelne Eisbären auf. Mit unseren beiden Zodiacs fahren wir hin und lassen unser Schiff unbeaufsichtigt und leer zurück. Wegen des schlechten Wetters habe ich vorsichtigerweise nur die Unterwasserkamera dabei, was man wohl als Fehler sehen muss. Denn zu große Vorsicht kann auch falsch sein. Es gelingt uns nämlich, einen der Eisbären über längere Zeit aus den Zodiacs heraus und aus kürzester Entfernung zu beobachten. Und mit der „richtigen“ Kamera wären sicher bessere Fotos dabei herausgekommen. Der Eisbär läuft am Ufer entlang, beobachtet uns hin und wieder interessiert, schwimmt dann durch eine kleine Bucht und schüttelt sich anschließend wie ein Hund das Wasser aus dem Fell.

Von den Zodiacs aus beobachten wir einen Eisbären am Ufer.
Der Eisbär findet uns genauso interessant wie wir ihn.

Es folgen am gleichen und am nächsten Tag bei endlich wieder herrlichem Wetter noch zwei wunderschöne Landgänge auf Edgeøya, einer im Westen und einer im Süden der Insel. Von unserem Schiff aus entdecken wir schließlich auf dem Weg zum letzten Übernachtungsplatz vor Edgeøya noch einen weiteren, den nun aber endgültig letzten Eisbären, so dass wir insgesamt auf exakt ein dutzend Sichtungen dieser majestätischen Tiere kommen. Am nächsten Tag geht es dann auf den langen Weg durch den Storfjord in Richtung Südspitze der Hauptinsel Spitzbergen.

An der Südküste von Edgeøya
Wollgras auf Edgeøya

Das Wetter ist einfach nur toll, die See spiegelglatt. Wir halten Ausschau nach Walen und sind dabei auch erfolgreich. Drei Finnwale lassen sich sehen, zuerst zwei und später noch ein weiterer. Finnwale werden bis zu 24 m lang und sind nach den Blauwalen die zweitgrößte Walart. Sie sind vergleichsweise schnell und wurden deshalb früher kaum gejagt.

Auf der Westseite von Spitzbergen angekommen haben sich zwei Dinge gravierend geändert, nämlich das Wetter und die Wassertemperatur. Zum Einen ist es stürmisch und ungemütlich geworden, und zum Anderen hat sich die Wassertemperatur durch den Einfluss des Golfstroms sprunghaft erhöht. An der Eiskante im Osten hatten wir als niedrigste Wassertemperatur -0,91 Grad Celsius gemessen. Jetzt liegt diese immerhin bei 5 bis 6 Grad.

Zwei Finnwale im Storfjord

Hyttevika wartet mit einer wunderschönen Küstenlandschaft, vie­len schrof­fen Ufer­fel­sen und saf­tig-grü­ner Tun­dra auf. Der Hit ist hier aber eine Polarfuchs-Familie mit drei verspielten Jungen, die uns längere Zeit beschäftigt und viel Freude bereitet. Unser Reiseleiter Rolf meint, dass es gut ist, dass die drei Jungfüchse noch nichts vom harten Polarwinter wissen.

Junger Polarfuchs

Im Recherchefjord weiter nördlich gehen wir am Renardbreen an Land, schnallen uns Steigeisen unter und ziehen den fast spaltenlosen Gletscher hoch. Es ist das erste Mal, dass ich Steigeisen an den Füßen habe, dies bereitet mir aber überraschenderweise keinerlei Probleme. Kleine Schmelzwasserbäche zerfurchen die Gletscheroberfläche und verschwinden in tiefblau schimmernden Gletschermühlen. Die Gletschertour ist für viele von uns ein völlig neues Naturerlebnis.

Gletschertour auf dem Renardbreen

Begleitet von heftigem Sturm fahren wir weiter nach Norden. Es geht wüst auf und nieder. Bei ziemlich ungemütlichem Wetter erreichen wir die russische Siedlung Barentsburg, wo wir nach einem schwierigen Anlegemanöver an der Seite einer Danziger Yacht festmachen. In strömendem Regen laufen wir hoch zur Bar Krasniy Medved, dem Roten Bären, der angeblich angesagtesten Bar auf ganz Spitzbergen. Die gesamte Besatzung der Arctica II, Passagiere und Crew, ist mit von der Partie, und wir verbringen einen netten Abend mit in Barentsburg gebrautem, frisch gezapftem russischen Bier.

Die Bar Krasniy Medved, der Rote Bär, in Barentsburg
Russisch-orthodoxe Kirche in Barentsburg

Am Morgen findet bei wieder strahlendem Sonnenschein ein ausführlicher Rundgang durch Barentsburg statt. Rolf ist unser wie immer äußerst kenntnisreicher Guide. Einen besseren Reiseleiter als ihn habe ich bisher noch nirgendwo kennengelernt. Er macht das einfach ganz ausgezeichnet. Rolf ist Geograph und Geologe, lebt und arbeitet seit 20 Jahren auf Spitzbergen, kennt praktisch alle Zusammenhänge aus eigener Erfahrung und bleibt auf keine Frage eine Antwort schuldig. Dass sein in mehreren Sprachen erschienener Spitzbergen-Reiseführer der mit Abstand beste auf dem Markt ist, unterstreicht seine Kompetenz und rundet das Gesamtbild in ausgesprochen positiver Weise ab.

Noch am Nachmittag des gleichen Tages schließt sich der Kreis. Nach über 2.000 zurückgelegten Kilometern legen wir wieder im Hafen von Longyearbyen an. Wir sind zurück am Ausgangspunkt. Ein unvergessliches arktisches Abenteuer liegt hinter uns.

Im Hafen von Longyearbyen entsorgen wir den an den Stränden von Spitzbergen aufgesammelten Müll.

3 Comments

  1. Bernd said:

    Hallo Arctica II Crew,
    schöne Tour, auf nicht alltäglicher Route. Da Euch die Eisbären nicht gefressen haben und Ihr vermutlich wieder Zuhause seid, gleich die Frage:
    Wann zeigt Ihr die Bilder bei den Stuttgarter Globetrottern??
    Ab Juni-2020 ist sind noch alle Termine frei.
    Ansonsten wünsche ich Euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch nach 2020.

    4. Dezember 2019
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  2. uwe schmitz said:

    hallo hildegard und franz,
    das war ja wohl mal wieder ne extremtour, die kaum jemand gemacht hat. schade, dass die fotos so klein sind und so gar nicht ihre volle wirkung entfalten können … (neid!)
    aber da darf ich doch gleich nachfragen, ob daraus nicht ein etwas verkürzter beitrag für das heftle unseres sahara clubs entstehen kann …
    ich würd‘ mich freuen, da direkt per mail von dir zu hören.
    euch wünsche ich noch viele solcher spektakulärer reisen in alle ecken der welt!
    viele grüße
    uwe schmitz

    4. Dezember 2019
    Reply
  3. Hart and Marilyn Bezner said:

    Dear Hildegard and Franz

    An extraordinary report and wonderful pictures. Reminds of Tuktayuktuk. Your writing is a great and rich teaching tool.

    Thanks!

    Hart and Marilyn
    Waterloo, Ontario
    Canada

    8. Dezember 2019
    Reply

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